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Mit 8 Ausmalbildern zum Ausschneiden!

ISBN: 978-3-942312-02-8

9,95 Euro

Tim weiß: Unter seinem Bett lebt ein Monster!
Aber niemand will ihm glauben. Bis sein Vater in das geheimnisvolle Land unter dem Bett entführt wird.
Monstrosias wird es von den Bewohnern genannt. Und diese Bewohner sind leibhaftige Monster!
Zusammen mit dem Sternlein Antares macht sich Tim auf die Suche nach seinem Vater und findet nicht nur Ungeheuer, sondern auch neue Freunde.

Leseprobe:

„Wer stört?“, brummte eine Stimme in der Dunkelheit.
„Tim und Antares“, antwortete der Junge mutig.
„Und was wollt ihr, Tim und Antares?“, fragte sein Gegenüber missgelaunt.
„Wir suchen meinen Papa.“
„Deinen Papa? Hier gibt es niemanden, der ‚Papa’ heißt. Also verschwindet!“
„Er heißt ja auch nicht so.“
„Und warum sagst du es dann? Wie heißt er dann?“ Die Stimme schien näher gekommen zu sein.
„Hartmut.“
Plötzlich berührte etwas sein Bein. Rasch trat Tim einen Schritt zurück und prallte gegen ein Hindernis. Noch immer war nichts zu sehen.
„Hartmut? Ein Mensch also?“
„Ja. Ein Mensch. Was denn sonst?“
„Fee, Zauberer, Troll …“
Tim unterbrach die Aufzählung des Unbekannten. „Wer bist du und wo bist du?“, fragte er mutig. Dennoch zitterte seine Stimme vor Angst. „Ich kann nichts sehen.“
„Dann mach doch deine Augen auf, Menschenkind!“
„Was …“, setzte der Bube an. Doch dann folgte er dem Rat des Fremden. Und tatsächlich! Von einem Augenblick auf den anderen war alles taghell erleuchtet.
Wie war das nur möglich? Sollte er die ganze Zeit die Augen geschlossen gehabt haben? Der Junge konnte es sich nicht vorstellen.
Aber ein Blick zu Antares genügte ihm, um zu erkennen, dass es ihm genauso erging.
„Warum verschließt ihr Menschen immer die Augen?“
Tim schaute sich in dem Raum um, konnte aber nicht erkennen, woher die Stimme kam.
Ein Bett, ein Schrank und ein Tisch zierten das Zimmer. Überall lag der Staub fingerdick.
„Genug umgeschaut?“, drang die Stimme wieder an sein Ohr. Und dieses Mal war sie noch näher als zuvor.
„Wo bist du denn?“
„Na hier!“ Etwas zupfte an Tims Hosenbein. Erschrocken blickte er hinab.
Sofort wich der Schreck in seinen Augen einem Lächeln.
„Du? Du bist das Monster?“, fragte er erstaunt.


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